Drei junge Studenten schreiben eine Prüfung.

Ausbildung & Studium beim RP Gießen

Spannende Aufgaben an einem sicheren Arbeitsplatz mit fairer Bezahlung und echten Karrierechancen - erfahren Sie, was das Arbeiten in der hessischen Landesverwaltung so attraktiv macht und beginnen Sie eine Ausbildung oder ein Studium beim Regierungspräsidium Gießen!

Weitere Studiengänge

Während des dreijährigen Vorbereitungsdienstes werden die Studierenden auf die Mitarbeit an der digitalen Zukunft in der öffentlichen Verwaltung vorbereitet. Fachtheoretische Studienzeiten an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit und berufspraktische Studien­zeiten in der Ausbildungsbehörde wechseln sich dabei ab. Die Studierenden erwerben sowohl verwaltungswissenschaftliches Wissen als auch methodische und überfachliche Schlüsselkompetenzen sowie Kenntnisse in den Bereichen der Digitalisierung und Informatik. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium erfolgt die Beschäftigung zunächst im Beamtenstatus auf Probe.

Das Studium erfolgt an der Technischen Hochschule Mittelhessen (Standort Wetzlar) und bereitet in sieben Semestern auf den erfolgreichen Abschluss vor. BWL, Informatik, Mathematik, Programmierung aber auch Algorithmen, Softwarearchitektur etc. stehen auf dem Studienplan. Die Praxisanteile finden beim Regierungspräsidium Gießen im Bereich der Landesbeauftragten für barrierefreie IT statt.

Für die Dauer des Studiums erhalten die Studierenden eine monatliche Studienbeihilfe in Höhe der Ausbildungsvergütung.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist die allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife.

Nach dem Studium

Nach dem Studium richtig durchstarten? Mit dem technischen Vorbereitungsdienst des Landes Hessen bieten wir beim Regierungspräsidium Gießen einen attraktiven Einstieg ins Berufsleben.

Technische Oberinspektoranwärter/-innen (TOI) der Fachrichtung Arbeitsschutz erlernen in ihrem Vorbereitungsdienst insbesondere die Überwachung und Beratung mit den Schwerpunkten

  • Sicherung und Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes (Überwachung von Arbeitsstätten, Schutz vor gefährlichen Arbeitsstoffen)
  • Sozialer Arbeitsschutz (Schutz von jugendlichen Arbeitnehmer/-innen und werdenden Müttern)
  • Technischer Verbraucherschutz (Markt- und Produktüberwachung)
  • Verhütung arbeitsbedingter Erkrankungen und psychischer Fehlbelastungen

Die Aufgaben beinhalten die Inspektion von Arbeitsstätten und Baustellen, die Beratung von Arbeitgebern, Betriebs- und Personalräten, sowie Arbeitnehmern und Verbrauchern, die Untersuchung von Arbeitsunfällen und Schadensfällen, die Untersuchung und Bewertung von Verbraucherprodukten und die Anordnung von Maßnahmen bei Rechtsverstößen.

Die Ausbildung zum TOI der Fachrichtung Arbeitsschutz dauert 18 Monate und findet in den Dezernaten für Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Gießen statt und gliedert sich in Theorieblöcke der Wissensvermittlung und die praktische Ausbildung in den Arbeitsschutzdezernaten.

Voraussetzung für die Ausbildung ist ein abgeschlossenes Studium (Bachelor oder Diplom) an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fachhochschule in einer für den Arbeitsschutz geeigneten Fachrichtung (z.B. Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemieingenieurwesen, Technisches Gesundheitswesen – Umwelt- und Hygienetechnik -). Entsprechende Berufserfahrung ist von Vorteil.

Die Entscheidung über die Einstellung erfolgt in Anschluss an die Vorstellungsgespräche. Der Einstellungstermin ist in der Regel der 1. Oktober.

Technische Oberinspektoranwärter/-innen (TOI) der Fachrichtung Umweltschutzverwaltung erlernen in ihrem Vorbereitungsdienst unter anderem den Umgang mit Angelegenheiten der Abfallentsorgung, des Bodenschutzes, des Bergrechts und des Immissionsschutzes. Typische Aufgaben sind zum Beispiel die Zulassung und Überwachung von Abfallentsorgungsanlagen, Maßnahmen zum vor- und nachsorgendem Bodenschutz sowie Genehmigung und Überwachung im Vollzug des Bergrechts.

Der Vorbereitungsdienst dauert 15 Monate. Die theoretischen Kenntnisse werden beim Hessischen Verwaltungsschulverband vermittelt, die praktische Ausbildung erfolgt dagegen in den für Umwelt zuständigen Abteilungen des Regierungspräsidiums Gießen.

Voraussetzung für den Vorbereitungsdienst ist ein technisch/naturwissenschaftliches Studium an einer Fachhochschule (Diplom oder Bachelor) einer geeigneten Fachrichtung (nähere Informationen dazu in den Downloads).

Die Entscheidung über die Einstellung erfolgt in Anschluss an Vorstellungsgespräche. Der Einstellungstermin variiert und kann der Ausschreibung entnommen werden.

Referendariat & Praktikum

Während des Studiums richtig durchstarten – beim Regierungspräsidium Gießen selbstverständlich. Wir bieten Referendariate in verschiedenen Fachrichtungen sowie Gruppenpraktika für Rechtsstudenten an.

Das zweijährige Referendariat im Arbeitsschutz ist die Grundlage für eine interessante, abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit mit guten beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und die Laufbahnbefähigung für den höheren technischen Verwaltungsdienst.

Die Tätigkeit umfasst insbesondere die Überwachung und Beratung von Betrieben mit den Schwerpunkten

  • Sicherstellung und Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes (Überwachung von Arbeitsstätten, Schutz vor gefährlichen Arbeitsstoffen)
  • Sozialer Arbeitsschutz (Schutz von jugendlichen Arbeitnehmer/-innen und werdenden Müttern)
  • Technischer Verbraucherschutz (Markt- und Produktüberwachung)
  • Verhütung arbeitsbedingter Erkrankungen und psychischer Fehlbelastungen.

Die Überwachung wird sowohl im Rahmen von Betriebsrevisionen vorgenommen als auch durch die Erteilung von Genehmigungen, beinhaltet aber auch die Durchsetzung der Arbeitsschutzvorschriften mit den Mitteln des Verwaltungs- und Ordnungswidrigkeitenrechts.

Die Ausbildung gliedert sich in fachtheoretische und praktische Ausbildungsabschnitte. Die fachtheoretischen Kenntnisse werden vorrangig in Ergänzungslehrgängen vermittelt. Die praktische Ausbildung erfolgt in den Arbeitsschutzdezernaten des Regierungspräsidiums Gießen.

Voraussetzung für das Referendariat ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni-Diplom oder Master) eines Ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studiengangs (Bauingenieurwesen, Biochemie, Chemie/Chemietechnik, Energietechnik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, technisches Gesundheitswesen, Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitstechnik). Das Referendariat beginnt zum 1. Oktober und in der jeweiligen Stellenausschreibung werden die für die jeweilige Einstellung gewünschten Studienabschlüsse konkretisiert.

Das Umweltreferendariat ist der Vorbereitungsdienst für Ingenieur/-innen und Naturwissenschaftler/-innen, die in der Umweltverwaltung arbeiten möchten und vermittelt alle wesentlichen, für die spätere Verwaltungstätigkeit benötigten verwaltungs- und fachrechtlichen Grundlagen.

Während des Referendariats durchlaufen die Referendarinnen und Referendare in ihrer jeweiligen Ausbildungsbehörde die Dezernate der Umweltabteilung in den Bereichen Wasser- und Abfallwirtschaft sowie Boden- und Immissionsschutz, um die Aufgaben und Arbeitsweise der Umweltverwaltung kennenzulernen. Zusätzlich beinhaltet das Referendariat länderübergreifende Lehrgänge zu verwaltungsbezogenen, umweltfachlichen und führungsmethodischen Themen sowie zwei Fernstudienkurse zu Verwaltungsrecht und Umweltrecht.

Um das zweijährige Umweltreferendariat absolvieren zu können, wird ein abgeschlossenes Studium (Uni-Diplom oder Master) eines für die Fachrichtung Umweltschutz/Umwelttechnik geeigneten Studiengangs benötigt. Näheres regelt die Hessische Ausbildungs- und Prüfungsordnung.

Vorstellungsgespräche dienen als Grundlage für die Entscheidung zur Einstellung. Diese erfolgt jeweils zum 1. Oktober jeden Jahres und schließt mit dem Staatsexamen ab.

Das Referendariat in der Fachrichtung Landespflege stellt eine bundesweit anerkannte Zusatzqualifikation für Hochschulabsolventinnen und –absolventen der Fachrichtung Naturschutz/Landespflege dar und dient dazu, das auf der Hochschule erworbene Wissen in der Naturschutzpra­xis anzuwenden und Kenntnisse in den Gebieten Ver­waltung, Recht, Planung, Betrieb und Führungsaufga­ben zu vermitteln.

Zu dem Aufgabenbereich der Referendare zählen Maßnahmen in Angelegenheiten des Naturschutzes, der Landschaftspflege, der Grünordnung und der Landschaftsökologie.

Für die Zulassung zum Referendariat ist ein erfolgreicher Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums (mindestens acht Semester) in der Fachrichtung Landespflege/Landschaftsarchitektur oder Landesplanung erforderlich. Vorstellungsgespräche dienen als Grundlage für die Entscheidung zur Einstellung der Bewerber. Die Einstellung erfolgt jeweils zum 1. Oktober jeden Jahres.

Mit der abschließenden Laufbahnprüfung - dem Staatsexamen - endet das Referendariat nach zwei Jahren. Mit dem Bestehen des Staatsexamens erwerben die Referendarinnen und Referendare die Befähigung für den höheren technischen Dienst und sind berechtigt, die Berufsbezeichnung „Technische Assessorin“ oder „Technischer Assessor“ zu führen.

Das Regierungspräsidium Gießen ist zuständig für die Ausbildung von Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendaren der Landgerichte Gießen, Limburg und Marburg während ihrer Ausbildung in der Verwaltung (Verwaltungsstation und Wahlstation im Bereich Staat und Verwaltung).

Hier finden Sie das Formular für Urlaubsanträge und die Termine der Klausurenarbeitsgemeinschaften sowie die Vordrucke für Zeugnis und Ausbildungsnachweis.

Bei Fragen erreichen Sie uns unter Aus-und-Fortbildung@rpgi.hessen.de.

Ansprechpartnerin:

Frau Christina Grau
Christina.Grau@rpgi.hessen.de
Tel.: 0641/303-2096

Die Gruppenpraktika im Rahmen der praktischen Studienzeit für Studierende der Rechtswissenschaften werden vom Regierungspräsidium organisiert.

Anträge werden von den Universitäten zur Verfügung gestellt.

Bei Fragen wenden Sie sich an:

Frau Sylvia Stark
sylvia.stark@rpgi.hessen.de
Tel.: 0641 303-2191

Praktika im Rahmen des Studiums, zur Berufsorientierung, Jahrespraktika und Praktika für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 stehen in geringem Umfang zur Verfügung.

Bewerbungen und Fragen richten Sie bitte an:

Frau Christina Grau
Christina.Grau@rpgi.hessen.de
Tel.: 0641/303-2096

Am jährlich im April stattfindenden Girl’s bzw. Boy’s Day sollen Schüler und Schülerinnen für einen Tag einen Beruf erkunden können, der eigentlich für das jeweils andere Geschlecht als das ihre typisch ist.

Das Regierungspräsidium Gießen fördert diese Aktion und bietet unterschiedliche Möglichkeiten zur Teilnahme an. Alle unsere Aktionen werden auf den unten stehenden Webseiten veröffentlicht. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Frau Sylvia Stark
sylvia.stark@rpgi.hessen.de
0641 303-2191

Aktuelle Stellenangebote

Die Ausschreibungen erfolgen in der Regel jährlich von Mai – Juli/August zum Start im jeweils nächsten Jahr.

Derzeit haben wir daher keine Ausbildungs- und Studienplätze ausgeschrieben.

Alle weiteren derzeit offenen Stellen finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Junge motivierte Mitarbeiter schauen in die Kamera.

Bewerbungsprozess

Hier erhalten Sie Informationen zum Karriereportal, der Vorauswahl und zu Bewerbungsgesprächen.

Kontakt

Bei Fragen zur Ausbildung oder einem Studium erreichen Sie uns unter Aus-und-Fortbildung@rpgi.hessen.de oder unter den unten stehenden Kontaktdaten.

Brigitte Krieger

Ausbildungsleitung

Regierungspräsidium Gießen

Regierungspräsidium Gießen
Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen

Kontakt

Bei Fragen zum Einstellungsverfahren, Bewerbungen, u.ä. wenden Sie sich gerne an:

Marcel Weil

Personaldezernat

Regierungspräsidium Gießen

Regierungspräsidium Gießen
Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen

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